SCB Laurenzberg II
vs. Sportfreunde Hehlrath II 4:1 (2:0)
Verdienter Derbysieg für den SCB
Bei eisigen
Temperaturen und ungemütlichen Wind konnte die Zweitvertretung des SCB einen
wichtigen Sieg bei der Reserve des Stadtrivalen aus Hehlrath einfahren. Die
Heimmannschaft, sonst oft mit üppig gefüllter Reservebank ausgestattet, konnte
lediglich 12 Mann aufbieten, mit Spielertrainer Hövelmann 12,5. Durch die
Ausfälle einiger Stammspieler kamen mit Schillings in der Abwehr und Ruffino im
Angriff zwei Spieler zu ihrem Startelfdebüt. Marvin Lehambre durfte seine
Premiere als Libero feiern und der etatmäßige Sturm, bestehend aus Heidenreich
und Karduck startete im Mittelfeld. Hehlrath schien mit mehr Fans als Spielern
angereist zu sein, konnten dementsprechend lediglich 11 Mann aufbieten,
allerdings unterstützt durch Verstärkung aus der erfolgreichen ersten Mannschaft
der Sportfreunde. Die personellen Umstellungen waren dem SCB von Beginn an kaum
anzumerken, was den großen Freiräumen im Mittelfeld geschuldet war. Fast
ungestört konnte der Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren, was anfangs
allerdings nur zu kleineren Torchancen führte. Die Sportfreunde dagegen
versteiften sich aufs Kontern und auf lange Bälle, hatten dadurch allerdings die
bis dato größte Chance im Spiel - Weiergans hielt bravourös im 1 vs. 1. Diese
Szene war symbolisch für das hin und wieder schwache Defensivverhalten beim SCB,
was mangelnder Laufbereitschaft und Abstimmungsproblemen geschuldet war, heute
aber folgenlos blieb, weil Keeper sowie die komplette Abwehr einen guten Tag
erwischte. Das Spiel hatte die Heimmannschaft danach wieder fest in der Hand,
der Ballbesitz dürfte bei 70:30 % gelegen haben, einen Wert, der beim SCB
Laurenzberg lange nicht zu bestaunen war – das letzte Mal Freitag im
Vereinsheim, 21:00 bei Sky... So waren 2 Tore vor der Halbzeit im Grunde nur
eine Formalität. Beide Tore fielen auf ähnliche Weise: Kombinationen im
Mittelfeld, Marcel Lehambre und Sven Wilhelm hatten zu diesem Zeitpunkt gefühlte
130 Ballkontakte, pass in die Spitze, eiskalter Abschluss – Fußball kann so
einfach sein. Bemerkenswert das 1. Saisontor vom italienischen Stier Ignazio
„Iggi“ Ruffino, der eiskalt vorm gegnerischen Torwart blieb und gleich bei
seinem Startelfdebüt zum 2:0 einschob. Die Menge tobte! Das 1:0 wurde vom
laufstarken Heidenreich mit einem strammen Schuss aus 10 m erzielt. Nach dem 2:0
wurde das Spiel etwas zerfahrener und es kam zu guten Torgelegenheiten auf
beiden Seiten. Hehlrath mit einer guten Konterchance durch „Ente“ und einem
Freistoß von Köcher, beide Male war Weiergans Endstation, beim SCB vergab
Ruffino zum Entsetzen von Coach Hövelmann das sichere 3:0. Mit 2:0 ging es in
die Halbzeitpause.
Die zweite
Halbzeit begann ähnlich zerfahren, wie die Erste endete. Viele Kurzpasstaffetten
endeten mit Fehlpässen, oft wurde der unnötige lange Ball gespielt und die
Laufbereitschaft ließ extrem nach, wodurch sich die potenziellen
Anspielstationen verringerten. Dazu gesellten sich in einer ansonsten sehr
fairen Partie einige Nicklichkeiten sowie härtere Zweikämpfe auf beiden Seiten.
Besonders die hulkartig aufbrausende Nr 7 von Hehlrath schien Gefallen an
unserem Spielmacher Sven Wilhelm Gefallen gefunden zu haben. Hehlrath wurde
indes gefährlicher und konnte durch Köcher auf 1:2 verkürzen. Wieder zu große
Lücken im Mittelfeld und mangelnde Zuordnung im gesamten Team hatten den
Anschlusstreffer zu verantworten. Mittlerweile hatte es zwei Wechsel beim SCB
gegeben, Jungspund Geller für Ruffino, Coach Hövelmann als Libero für Leuchter,
Marvin Lehambre rückte ins Mittelfeld vor. Der Gegentreffer bewirkte zum Glück
einen Wachrüttel-Effekt, sodass die Hausherren die Struktur zurück in Ihr Spiel
bringen konnten. Der starke Geller scheiterte zwei Mal an Lechner im Hehlrather
Tor, beim dritten Mal machte er es besser, umkurvte den Keeper im direkten Duell
und schob zum 3:1 ein – tolle Szene. Danach war „der Drops gelutscht“
(Phrasenschwein wird gefüttert). Die Südwest-Eschweiler aus Hehlrath kamen nur
noch sporadisch vor das Tor der Gastgeber, welche sich im Gegenzug einige
Abschlussmöglichkeiten erspielen konnten. So scheiterten Marvin Lehambre mit
einem tollen Heber am Quergebälk und Geller erzielte nach guter Energieleistung
und Vorarbeit von Karduck lediglich ein fragwürdiges Abseitstor. Marcel Lehambre
und Marc Heidenreich versuchten sich in Fernschussübungen, die aber mehr den
Solarzellen des Vereinsheims denn des gegnerischen Tores gefährlich wurden. Den
Schlusspunkt in der nun entschiedenen Partie setzte alt-Hehlrather Zimmermann.
Wie vorm Spiel angekündigt konnte „Jeff“ eine Ecke von rechts mit seinem guten
linken Fuß direkt verwandeln, Marvin Lehambre hatte Keeper Lechner dabei
entscheidend irritiert. Schöner Schlusspunkt an einem unschönen Novembertag.
Bemerkenswert ist noch die Tatsache, dass am Spielende nur noch 20 Mann auf dem
Platz waren. Wegen Schiedsrichterbeleidigung verließ von jeder Mannschaft ein
Spieler den Platz. Wir trinken gerne Radler Karduck! An dieser Stelle sei
gesagt, dass uns kein Profi leitet und alle ihr Verhaltensweise dem Offiziellen
gegenüber in Zaun halten sollten, egal wie gut wir ihn privat kennen. Nüchtern
betrachtet hat Dennis Recker nämlich keinen groben Fehler gemacht und lag in
einigen kniffligen Situationen genau richtig. Da haben wir von einigen
„richtigen“ Schiedsmännern schon sehr viel schlechtere Leistungen gesehen.
Wir haben heute
eine konzentrierte, aber nicht immer engagierte Leistung gezeigt, die gegen den
heutigen Gegner zwar ausreichend war, gegen spielstärkere Widersacher aber
problematisch werden könnte. Der Ball lief phasenweise sehr gut durch die
eigenen Reihen, auch wenn uns vorne hin und wieder die zündende Idee fehlte. Der
Ton auf dem Spielfeld war bis auf wenige Ausnahmen in Ordnung. Da einige
Stammkräfte fehlten, können wir mit der Leistung zufrieden sein. An dieser
Stelle auch ein Lob an Rene Schillings, der seinen Part bis auf eine unnötige
Grätsche am Strafraum souverän runtergespielt hat. Wir sind auf einem guten Weg
und müssen nun konzentriert weiter arbeiten. Die defensiven Unzulänglichkeiten
waren heute vorprogrammiert, da in der Startelf 7-8 potenzielle Offensivkräfte
standen und ungewohnte Defensivaufgaben ableisten mussten!
Aufstellung:
Weiergans –
Marvin Lehambre – Schwenke – Schillings – Marcel Lehambre – Leuchter – Karduck –
Zimmermann – Heidenreich – Wilhelm – Ruffino
Eingewechselt:
Hövelmann –
Geller
Verfasser:
Sebastian Leuchter
SCB Laurenzberg II – SpVgg Straß
1:2
Unglückliche
Niederlage in der Schlacht zu Laurenzberg
Die Vorzeichen an diesem
milden Novembermorgen waren ganz klar definiert – der verlustpunktfreie
Tabellenführer mit einem imponierenden Torverhältnis von 50:19 zu Gast bei der
Zweitvertretung des SCB. Erschwerend kamen diverse Festivitäten am Vorabend
hinzu, allen voran die legendäre „Jeff Jas“ – Karnevalsfete der zweiten
Mannschaft. Daher waren Wettquoten von 200:1 keine große Überraschung. Das
Erscheinungsbild des Teams sollte diesen Eindruck noch verstärken, glasige Augen
und zittrige Beine an der Tagesordnung.
Doch dieser Eindruck sollte
sich zur allgemeinen Erleichterung sehr schnell als falsch herausstellen, im
Gegensatz, die dargebotene Leistung sollte mit zum Besten gehören, was diese
Saison präsentiert wurde. Straß legte nach Anpfiff los wie die Feuerwehr und
konnte sich nach gefühlten 15 Sekunden die erste Torchance erarbeiten, die
Keeper Weiergans per Fußabwehr parieren konnte. Aber nach diesem Schockstart
entwickelte der SCB den nötigen Biss, um gegen eine so spielstarke Mannschaft zu
bestehen. Die in anderen Saisonspielen oft auffallend ängstliche Grundhaltung
ging komplett vom Team ab. In der Defensivbewegung wurden die Zweikämpfe
angenommen, die Laufarbeit stimmte und nach vorne wurde zeitweise gefällig
kombiniert. Die mit vielen jungen Spielern gespickte Mannschaft aus dem Raum
Herzogenrath hatte sich augenscheinlich auf einen gemütlichen Sonntagskick
eingestellt und brauchte ein gewisses Maß an Zeit um sich auf das Laurenzberger
Spiel einzustellen. Größere Torchancen waren Mangelware, sodass schnell über des
Gegners kernige Gangart, den platten Ball sowie Gott und die Welt geschimpft
wurde. Zeichen für unsere Mannschaft: Alles richtig gemacht! Dennoch ging der
Spitzenreiter nach 25 Minuten Spielzeit mit 1:0 in Führung. Eine gekonnte
Einzelleistung, abgeschlossen durch einen vom Wind stark unterstützen Schuss
senkte sich ins lange Eck des Laurenzberger Tors. Die überraschend vielen
Zuschauer erwarteten jetzt den, leider oft typischen, Einbruch der
Hövelmannschen Truppe. Doch dieser blieb aus – im Gegenteil, nur 4 Minuten
später kombinierten die schwarz-gelben gefällig vor des Straßes Tor und die
finale Flanke konnte durch Sturmführer Heidenreich zum Ausgleich verwertet
werden. Leider währte die Freude nicht lange, da kurz vor der Halbzeit die
erneute Straßer Führung erzielt wurde. Leider unterlief dem sehr guten
Gästebetreuer, der als Schiedsrichter fungierte, dabei einer seiner wenigen
Fehler. Zuschauerumfragen zufolge soll der Straßer Stürmer 4 Meter im Abseits
gestanden haben. Danach gab es dann noch die kreisligatypische Rudelbildung,
inkl. diverser Schubser, Beleidigungen und witzigen Sprüchen hüben wie drüben –
also alles wie immer. Lustigerweise hat bekam mit Sven Wilhelm der fairste
Spieler der je bei Laurenzberg unter Vertrag stand die gelbe Karte - macht nix
Sven, sind nur 5 Euro für die Mannschaftskasse.
Nach der Pause das gewohnte
Bild: Straß versuchte den Ball laufen zu lassen, wurde aber von energisch
aufspielenden Laurenzbergern gehörig unter Druck gesetzt. Große Chancen hatte im
Grunde keines der Teams mehr. Zum Ende hin parierte Weiergans stark im Eins
gegen Eins, der SCB hatte auch noch kleinere Torchancen zu verzeichnen, das war
es auch. Ein Punkt wäre hier heute nicht unverdient gewesen. Vermehrt fiel dem
Publikum aber die Unlust einiger Spieler auf. Viele Zweikämpfe wurden dankend
als Anlass genommen, ein erquickendes Sonnenbad auf dem perfekt geschnittenen
Laurenzberger Rasen zu nehmen – so kam es zeitweise jedenfalls rüber, sorry,
wenn es eine Fehleinschätzung ist, will natürlich keine falschen Unterstellungen
in den Raum werfen.
Dazu sei noch eines
gesagt:
Es war ein sehr intensives
Fussballspiel, von BEIDEN Seiten hart geführt, aber meiner Meinung nach über 90
Minuten im komplett grünen Bereich. Der Schiedsrichter hat gut gepfiffen und
regelwidrige Aktionen korrekt mit gelben Karten geahndet. Auch die routinierten
Spieler der SpVgg Straß haben vollen Körpereinsatz bewiesen. Fiel mehr schien es
so (ich weiß nicht, ob es so ist?!), dass einige Spieler der Gäste mit viel
weniger Widerstand gerechnet haben und erstaunt waren, dass sie diese 3 Punkte
bei Weitem nicht geschenkt bekommen, sondern richtig hart dafür arbeiten
mussten. Ich denke sogar, dass dieses Spiel für Straß enorm lehrreich war und
viele junge Spieler was dazu gelernt haben, was im Hinblick auf die Restsaison
viel wichtiger ist als die 3 Puntke an sich. Und ehrlich, nach so einem Spiel
schmeckt das Bier sicher doppelt so gut, als nach einem 12:1 gegen SC Viktoria
Nirm III. Zu unserer Mannschaft: Im Moment stimmt vieles, außer vielleicht den
Ergebnissen. Wir haben einen tollen Zusammenhalt und verkaufen uns auf dem Platz
mittlerweile sehr vernünftig. Hab jedes mal richtig Bock die Meute wieder zu
sehen – darauf bauen wir auf!
Weiergans – Hövelmann – Recker
– Schwenke – Leuchter – Seeliger – Mingers – Marcel Lehambre – Marvin Lehambre –
Wilhelm – Heidenreich
Eingewechselt: S. Barthel –
Carduck – Offenbroich
Anwesend: C. Barthel –
Zimmermann – Ruffino - Schillings
Schiedrichter:
Gästebetreuer: Ordentlich gepfiffen sehr Fair danke an dieser
Stelle!
geschrieben. S. Leuchter
Broicher Siedlung – SCB
Laurenzberg II 4 : 2
Der SCB schlägt sich selbst.
Nach der unglücklichen 2 : 3 Heimniederlage am vergangenen
Sonntag gegen die Mannen aus Bergrath trat der SCB II diese Woche den weiten
Weg in die Broicher Siedlung an, um den Fauxpas der Vorwoche umgehend wieder auszubügeln.
Die Anstoßzeit von 11:00 Uhr galt dabei erfahrungsgemäß als nicht sonderlich
vorteilhaft. Das konzentrierte Aufwärmen fiel leider dem großen Erstaunen
bezüglich des extravaganten Platzes zum Opfer. In jeder Kunstgalerie der Welt
wäre dieses Schmuckstück wohl besser aufgehoben. In 10 Jahren wird sich die
Broicher Siedlung wohl damit schmücken dürfen, einen vollständigen Rasenplatz
zu besitzen und zeitgleich 24 Bänderrisse zu verantworten haben. Obgleich aller
Verwunderung schafften es dennoch 10 Laurenzberger pünktlich auf dem Platz zu
stehen, der 11. kam etwas verzögert dann um 11:01, wusste er doch nicht ob
Asche- oder Rasenschuhe zu tragen seien (wer kann es ihm verübeln …). Der
heutige Gegner kam mit der Empfehlung des 2. Tabellenplatzes daher und wollte von
Beginn an hoch motiviert zu Werke gehen zu wollen und spielte ein formidables
Pressing. Die in der Hintermannschaft entstehende Unruhe konnte allerdings
nicht in Zählbares umgemünzt werden, sodass sich das Spiel sehr schnell
beruhigte und sich beide Teams neutralisierten. Nach einem frühen
verletzungsbedingten Wechsel der Laurenzberger, der routinierte Maasen kam für
Leuchter, konnte sich die Eschweiler Mannschaft minimale Feldvorteile
erspielen, was einige gute Kombinationen mit sich brachte. Leider endete das
genussvolle Kombinieren regelmäßig am gegnerischen 16er, sodass keine großen
Torchancen zu verzeichnen waren. Das Spiel, jetzt auf mäßigem Niveau,
plätscherte vor sich hin, bis ein Tor aus dem Nichts die Lethargie durchbrach,
leider zugunsten der falschen Mannschaft. Eine hoher Ball segelte in den
Strafraum, Schnapper Weiergans schnappte 3-mal vergeblich zu und verhinderte
dadurch leider nicht, dass ein finales Kopfbällchen den 0:1-Rückstand
bedeutete. Ein Tor, was mit konsequenter Abwehrarbeit zu verhindern gewesen
wäre. Der sogenannte Matchplan der Broicher Siedlung, angepasst an den
unterirdischen Platz sowie den flummiartigen Ball sah lediglich lange Bälle auf
den einzig brauchbaren Stürmer vor, was phasenweise erstaunlich gut klappte und
die Abwehr der Gäste manches Male in Bedrängnis brachte. Der SCB dagegen
kombinierte, so gut es denn ging, fröhlich weiter, kam aber wie schon zuvor
nicht zum krönenden Abschluss. Einer der besagten, ich nenne es mal Konter, der
Broicher Siedlung konnte nur durch Gemeinschaftliches treten, schubsen und
Freistilringen unterbunden werden. Der Schiedsrichter addierte die 3 Vergehen
auf, und da sich der endgültige Tatort im 16m-Raum befand, gab es folgerichtig
Strafstoß, welcher sicher verwandelt wurde. Ein 2-Tore-Rückstand, der so
überhaupt nicht ins Bild passte. Mehr hatte die 1. Halbzeit nicht zu bieten.
Ein paar gute Kombinationen des SCB, ein paar gefährliche Konter der Siedlung
und einen hormonell völlig überdrehten Broicher Sportskameraden, der alles und
jeden beschimpfte und klugerweise früh vom Trainer aus der Partie genommen
wurde, bevor es der umsichtige Schiedsrichter tat.
Zur Halbzeitpause wurde der vereinseigene Kiosk der Broicher
Siedlung aufgesucht und die Rekonvaleszenten Rahmen und Fink deckten sich mit
Snickers und Bier für Halbzeit zwei ein. Laut Herrn Fink ist der gesamte
Cateringbereich des Sportplatzes sehr zu empfehlen.
Die Laurenzberger Spieler hatten sich viel für Halbzeit 2
vorgenommen und starteten dementsprechend motiviert in das Unterfangen. Leider
änderte sich nicht viel. Laurenzberg versuchte sein Kurzpassspiel aufzuziehen,
die Siedlung machte die Tore. Der mehrfach erwähnte lange Ball in die Spitze
ermöglichte es abermals, dass ein Stürmer freie Bahn auf das SCB-Tor hatte. Keeper
Weiergans entschloss sich auf der Linie zu bleiben und war in dieser Situation
dann recht machtlos – 0:3. Doch keiner, und das ist hoch anzurechnen, ließ
jetzt den Kopf hängen. Im Gegenteil, 5 Minuten später wäre eine Karducksche
Flanke von rechts bei Marvin Lehambre gelandet, wenn dieser vom gegnerischen
Keeper nicht die wohl zärtlichste Umarmung seins jungen Lebens erhalten hätte –
Elfer Nummer 2 am heutigen Tag war das Resultat. Der nach Filip Daems zurzeit
sicherste Elfmeterschütze Deutschlands schob souverän ein, 1-3 durch Routinier
Mingers. Das Auftreten der kernigen Heimmannschaft wurde nach diesem
Anschlusstreffer noch etwas rustikaler, sodass es viele kleine Nicklichkeiten
und Foulspiele gab. Aber was erwarte wir auch, wir spielen ja schließlich keine
Bundesliga, wo alle 2 Meter ein Ball liegt J.
Da der SCB bekanntlich auch keine Pastorensöhne in seinen Reihen hat, pendelte
sich das Niveau im allseits bekannten Rahmen der Kreisliga C ein. Der
Spielfluss war komplett ins Stocken geraten und viele sonderliche Menschen auf und
neben dem Sportplatz lenkten ein wenig vom Spielgeschehen ab, sodass irgendwie
unglücklich das 1-4 fiel. Es soll wohl nach Unstimmigkeiten im Defensivverbund
gefallen sein. An die Wende konnte nun nicht mehr gedacht werden.
Spielertrainer Hövelmann führte als letzten strategischen Zug einen
Doppelwechsel aus. Barthel und Geller für das komplette defensive Mittelfeld,
Maasen und Mingers. Es wurde weiterhin guter Einsatz gezeigt, welcher in Person
von Kai Geller (trotz seiner Kunststückchen nicht mit Uri Geller verwandt) mit
dem abermaligen Anschlusstreffer belohnt wurde. Noch weitere kleinere Chancen
waren zu bestaunen, am Endergebnis änderte dies jedoch nichts.
Was bleibt zu sagen? Keiner hat den Platz mit sauberen
Klamotten verlassen, ein guter Indikator. Die Stimmung ist weiterhin gut,
immerhin ging es gegen einen Aufstiegsanwärter, auch wenn diese Mannschaft
meiner Meinung nach für die oberen Plätze viel zu schwach besetzt ist. Es
werden auch Teams kommen, die 1 guten Spieler aus der Partie nehmen können, was
dem SCB heute nicht gelang. Ich hatte erwartet, dass diese Mannschaft auf
eigenem Platz ein Feuerwerk abspult, was aber ganz und gar nicht der Fall war..
Einen bisschen weniger Egoismus, sprich früher den Nebenmann suchen würde die
Fehlerquote in unserem Spiel eindeutig senken und somit Laufarbeit sparen.
Platz, Ball, Uhrzeit, Pech und Gegner haben diesen Sonntag Zählbares
verhindert, lasst uns dennoch das Positive mitnehmen, dann sorgen wir bald
wieder für Überraschungen. Was gab es noch über Fink zu berichten? Er war sehr
traurig über die Tatsache, dass es erst Grillgut zu kaufen gab, als er bereits
die Heimreise antrat. Danke auch an die Jungs, die sich am kühlen Sonntag
umgezogen haben und ohne zu mosern 90 Minuten bei der Kälte die Bank aufgewärmt
haben.
Weiergans – Hövelmann – Recker – Leuchter – Marcel Lehambre
– Mingers – Schwenke – Karduck – Wilhelm – Marvin Lehambre – Heidenreich
Eingewechselt: Maasen – Geller – Barthel
Anwesend: Offenbroich – Ruffino
RW Alsdorf
II gegen SCB Laurenzberg II 1 : 4
Recker leitet Sieg ein,
unsere Jungen Wilden entscheiden Spiel!!
An diesem schönen Sonnigen Sonntag fuhren wir
nach RW Alsdorf um die vergangenen Wochen zu vergessen und endlich mal wieder zu
Siegen.
Das Spiel wurde mit etwas Verspätung aufgrund Personeller
Probleme der Gastgeber angepfiffen. Da schon wieder kein angesetzter
Schiedsrichter da war, Pfiff unsere Betreuer Rudi Hoyzer :-). Am Anfang des
Spiels versuchte der
SCB direkt das Tor zu suchen, da wir in
Vergangenheit ja eher zurückhaltend waren was die Torausbeute anging. Wir
machten von Anfang an Druck und drangen die Alsdorfer in deren eigenen Hälfte fest,
so dass sie sich kaum befreien konnten. Karduck war es dann in der 10 min. der
den Ball im gegnerischen Strafraum behauptete und den mit gelaufenen David (
gesprochen Deivid!!!) den Ball mustergültig auflegte, der den Ball dann eiskalt
zum 1 zu 0 verwandelte. Ja es klappte wieder, der SCB konnte mal wieder führen! Diese
Freude war dann nicht für lang, da man wieder sehr gute Chancen ausgelassen hatte
reichte den Alsdorfern eine Standardsituation zum Ausgleich. Erschreckend an
dieser Stelle wie schwach der SCB bei Standard Situationen agierte. Zu der ersten
Hälfte gab es nicht mehr viel zu sagen ausser das wir uns an der Spielweise der
Rot weißen angepasst haben und man so nicht viel erwarten konnte. Der einzige
der in der ersten Halbzeit einen vernünftigen Job gemachte hatte war der Schiedsmann
Rudi!
So gehen wir in die zweite Hälfte. Was war hier los? Es schien so,
als hätte Trainer Hövelmann 11 mal gewechselt, anders war es nicht zu
erklären warum der SCB die Leistung nicht in der ersten Hälfte abrufen konnte.
Der Ball wurde von links nach rechts sehr schön in den eigenen Reihen laufen
gelassen und so war es nur eine Frage der Zeit bis dann in der 54 min die
erneute Führung durch Dennis Recker fiel. An dieser Stelle möchte ich erwähnen,
das Recker momentan der Torgefährlichste Abwehrspieler der Liga ist, aber viel
erschreckender finde ich das er momentaner interner Torschützenkönig is,t ich
erwähne nochmals das er Abwehrspieler ist!
So wieder zum Spiel. Wir
liefen den Alsdorfern den Schneid ab und Moral, Einstellung, Laufbereitschaft und
Siegeswille schienen wieder zu den Hauptaufgaben der Laurenzberger zu gehören.
Nach einem kleinen durcheinander im gegnerischen Strafraum nutzte der Stark
aufspielende Kai dann endlich mal seine Chance und Netzte mit etwas Glück und
Unvermögen des Torwarts zum verdienten 3 zu 1 ein aus Laurenzberger Sicht ein. Es
passierte nicht mehr viel an diesem warmen Sonntag und Marvin Lehambre markierte
nach schönem Solo das 1 zu 4 was auch der Endstand war.
Wenn man die
erste Hälfte ausblendet, gab es hier nur zu bemängeln das eine Reihe von sehr
guten Chancen ausgelassen wurden. Alsdorf hätte hier ohne zu übertreiben locker
mit 8 Toren unterschied abgeschossen werden können.
Nochmals danke an die
Jungs für den Sieg und die tolle Moral danke Franz danke Rene danke Stefo Danke
Kai danke Dalai Mingers danke Recker danke Christopher danke Totti danke Karduck
danke Willi danke Marvin danke David danke Fink. Und danke Rudi ,falls ich einen
vergessen habe den gebe ich Dienstag einen aus!!! Nochmal danke an alle für den
tollen Sonntag aufgrund der Mannschaftsleistung.
Dario
Offenbroich
Nach dem Trauerspiel der vergangenen Woche, wo der SCB zwar
spielerisch einiges zu bieten hatte, im Verhalten aber eher an eine irische
Thekenmannschaft erinnerte, stattete am Sonntag die Truppe vom SC Setterich
einen von sommerlichen Temperaturen begleiteten Besuch ab. Die sehr
osteuropäisch angehauchte Mannschaft kam mit der Empfehlung von 2 Siegen in 3
Spielen daher, die einzigen Punktverluste rührten aus einem Nichtantritt
ihrerseits. Das Wetter war sommerlich angehaucht und eher unangenehm warm, da
man aber mit gefühlten 4 Flaschen Wasser für 14 Spieler ausgestattet war,
sollte dies kein Problem darstellen.
Furios ging das Spiel unter Leitung von Schiedsrichter Dennis
Seeliger los. Der SCB kombinierte gut durchs Mittelfeld und kam zu einigen
Abschlusschancen, welche teils durch Pech und teils durch Unvermögen nicht zu
Zählbarem verwertet wurden. Bis zum Sechzehnmeter-Raum lief der Ball ganz
ansehnlich durch die Reihen, danach fehlte allerdings oftmals die zündende
Idee. Setterichs Spielweise war weniger spektakulär, sondern eher dem antik
anhauchendem „Kick & Rush“ zuzuordnen. Für die defensiv extrem schläfrige
Laurenzberg Defensive sollte das Heute reichen. Mit Defensive meine ich dabei
nicht ausdrücklich die Abwehr, eher wirkte es so als ließe sich so mancher SCBler
von den holzfällerartigen Staturen der Baesweiler Vorortrecken mächtig
beeindrucken. 3-4 m freier Aktionsraum waren für die Settericher Spieler
keine Seltenheit. So fiel auch das 1:0.
Mit dem gefühlt 124. ungestörtem Kopfball verlängerte ein Stürmer den Ball
gekonnt nach vorne, der SCB griff äußerst zögerlich an, der Ball wird irgendwie
quer gelegt, der eben noch verlängernde Stürmer steht ohne Gegenspieler völlig
brach vorm leeren Tor und macht nicht den Klose, sondern schiebt routiniert
ein. Der Restzeit bis zur Pause ist ziemlich schnell beschrieben. Der Ball
zirkulierte recht ansehnlich durch die eigenen Reihen, ohne dabei eine Art von
Effektivität zu erzeugen.
Mit dem 0:1 Rückstand ging es also in die Pause. Danach wieder etwas
mehr Druck vom SCB, doch es gab die Parallele zu Halbzeit 1. In den eigenen
Reihen fehlte die finale Idee, oder der finale Pass, auf die eigene
Defensivaufgabe dagegen schien keiner wirklich Lust zu haben. Anders ist das völlig desolate 0:2 nicht zu erklären.
Der Ball wird im Spielaufbau zum wiederholten Male diese Saison grundlos
vertändelt, danach findet die pure Arbeitsverweigerung statt. Ich weiß nicht ob
überhaupt jemand versucht hat einzugreifen, auf jeden Fall tauchen Vier oder
mehr Settericher Spieler frei vor dem Tor auf und schenken Weiergans mit
strahlendem Gesichtsausdruck das zweite Tor ein. Und weiter ging es mit dem
lauen Sommerkick. Die Bemühungen waren stets vorhanden, aber ähnlich wie in der
Wirtschaft, reichen auch beim Fußball die reinen Bemühungen nicht aus, um eine
gute Leistungsbescheinigung zu erlangen. So plätscherte das Spiel vor sich hin.
Spektakuläres gab es dann vor dem 3:0
zu sehen, bzw. zu hören. Die Settericher verlieren einen harten Zweikampf und
ein Pfiff ertönt. Leider nicht von Schiedsmann Seeliger, sondern vom
gegnerischen Stürmer. Woher er diese Fähigkeit hat, sei mal dahingestellt. Wer
es hören konnte weiß wovon ich schreibe, der Pfiff war wirklich täuschend echt.
Vielleicht sollte der faire Sportsmann mal beim Supertalent anfragen, ob noch 2
Minuten Sendezeit offen sind…wie das Tor danach fiel ist mir völlig Schnuppe,
einfach nur unfaires Verhalten, jedenfalls investier ich jetzt 6 Monate meines
Lebens und trainiere diese Fähigkeit bis zum Rückspiel ebenfalls… oder investiere 41 Cent und kauf mir ne
Pfeiffe…
Es waren nun noch vereinzelte Laurenzberger Torchancen zu
verzeichnen, vor allem nach Fernschüssen, doch hatte man das Gefühl dieses
Spiel könne ewig andauern und der SCB würde kein Erfolgserlebnis zelebrieren
dürfen. Bestätigt wurde diese Theorie in Minute 85. Elfmeterpfiff für
Laurenzberg, doch statt dem Ehrentreffer sucht das Betreuerteam den Ball wohl
heute noch irgendwo hinter Inden. Spaß beiseite, Heidenreich vergibt und so
bleibt es beim 0:3. Die Ungefährlichkeit Setterichs sieht man im Grunde daran,
dass sie in späterer Überzahl keinen Konter fußballerisch zu Ende bringen,
trotz teilweise erdrückender Überzahl. Auch echauffiere ich mich an dieser
Stelle noch einmal über das wirklich sonderbare neue Wechselsystem. Beim SCB
ging damit auf jeden Fall einiges an Ordnung verloren, es gab ein
Positionsgewechsel wie beim Volleyball, nachher lagen ganze Seiten brach.
Scheinbar werden einige Spieler auch schneller müde oder verletzungsanfälliger
mit dem Wissen, jederzeit unproblematisch ausgewechselt werden zu können. Naja Schlußpfiff ,0:3, was bleibt zu sagen?
In der Form, mit dieser Einstellung werden diese Saison nicht mehr viele
Punkte geholt, da lege ich mich fest. Es wurden keine Zweikämpfe angenommen, es
wurde wenig gelaufen und nach vorne fehlten die entscheidenden finalen Ideen.
Was war Positiv? Keinerlei Gemaule, weder gegenüber Gegner, Schiedsrichter oder
Mitspieler. Fast wäre man versucht zu sagen es war zu still, was ich mir aber
in Anbetracht der letzten Spiele verkneife. Toll waren auch die
Mannschaftsfotos vor dem Spiel. Einige hergerichtete Frisuren werden auch nach
dem Spiel noch stilgerecht gesessen haben. Positiv sind noch unsere Neuzugänge
zu sehen, die wirklich mit vollem Einsatz spielen und einiges an Gefahr
raufbeschworen haben, wie z.B. Lattentreffer, sowie Elfmeter. Jetzt fehlen noch
ein bisschen die Fitness und die Routine. Auch Wilhelm sei gedankt, der einiges
an Strapazen auf sich nahm, um 90 Minuten mit uns zu kicken. Andere sollten
sich da mal Gedanken machen, was es heißt ein TEAM zu sein. Dank auch an Dennis Seeliger, der umsichtig das Spiel
geleitet hat. Fast so als sei Hannibal Lector zum Polizisten des Jahres
umgepolt worden ;-)
Tschüss,
S. Leuchter
Aufstellung:
Weiergans – Recker – Offenbroich – Fink – Leuchter – Marc. Lehambre
– Schwenke – David – Geller – Wilhelm – Karduck
Eingewechselt: Heidenreich, Marw. Lehambre, Urban
SCB Laurenzberg II vs.
SV09 Loverich-Floverich 2:4
Am Sonntag um 13 Uhr war der klangvolle
Name des Baesweiler Sportvereins Loverich-Floverich zu Gast beim Sportclub
Laurenzberg. Die Vorzeichen konnten dabei verschiedener kaum sein. Laurenzberg
mit breiter Brust, nach 2 Siegen und 11:2 Toren, dabei ein 3:2 Auswärtssieg
gegen die stark eingeschätzten Hitzköpfe von Genclerbirligi Baesweiler (oder so
ähnlich). Loverich-Floverich dagegen mit 3 Niederlagen in 3 Spielen, allesamt
gegen Teams, die am Saisonende oben in der Tabelle zu finden sein werden. Die
SCBler hätten also eigentlich hochmotiviert sein sollen. Vielleicht waren sie
das auch, jedoch schlug die Motivation scheinbar schnell in Selbstüberschätzung
um. Denn trotz konzentriertem Warm-up waren die Hövelmannschen Männer Anfangs im
Tiefschlaf und verteilten kräftig Geschenke.
Keine 5 Minuten nach Anpfiff, und keine 13 Sekunden
nach einem Fehler in der SCB-Abwehr konnte der SV 09 von Rechtsaußen flanken und
ein aufgerückter Mittelfeldspieler unbedrängt einschieben. Müßig zu diskutieren,
ob der Ball vorher im Aus war. Keine 7 Minuten später ging Defensivspektakel
weiter. Ein Flovericher Stürmer spazierte am sonnigen Mittag die Linie des
Strafraums entlang, wurde dabei von 3-4 Defensivleuten ob seiner Ballführung
mehr bestaunt als angegriffen und konnte auf dem nassen Rasen fröhlich zum 2:0
einschieben. Mehr war von den weit angereisten Gästen in Durchgang 1 nicht zu
sehen. Aber 10 starke Minuten hatten zu einer souveränen Führung gereicht. Ab
jetzt begann der SCB das Fußballspielen. Mit einem spielstarken Mittelfeld
ausgestattet rotierte der Ball zeitweise schnell und sicher, so dass klarste
Torchancen herausgespielt wurden. Nach vorne gab es bis auf ein paar
Befreiungsschläge nicht mehr viel von den Gästen zu sehen, die Defensive vom SCB
war also scheinbar auch im Spiel angekommen. Problematischer Weise wurden die
glasklaren Torchancen nicht genutzt. Der Querbalken, diverse Abwehrbeine und ein
mehr angeschossener als reaktionsstarker Keeper verhinderten längere Zeit den
Anschlusstreffer. Um die 36. Minute rum fasste sich dann Kapitän Marcel
Lehambre, der erstmals mit Bruder Marvin zusammen auflief, ein Herz und zog aus
22 Meter halbrechts ab. Begünstig durch Gegenwind und Bundesligaspielball
Torfabrik senkte sich der Schuss über den Gästekeeper, so dass der Anschluss
hergestellt war. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.
Was dann kam, war eine traurig Kopie der ersten
Hälfte, liebevoll untermalt mit 25-30 Szenen, die nichts auf einem Fußballplatz
zu suchen haben. Die Geschichte ist schnell erzählt: 50. Minute – 3:1
Loverich-Floverich. Nach einer Ecke stimmt die Zuteilung nicht, dennoch wird der
Ball geklärt. Am Strafraum steht ein Baesweiler Spieler so alleine, dass er sich
gedanklich schon bei einigen Singlebörsen anmelden konnte. Sein strammer Schuss
enthauptet beinahe einen Mitspieler, von dessen Kopf prallt der Ball ins Tor.
Fällt so nicht alle Tage, wäre aber durch mehr Entschlossenheit zu verhindern
gewesen. 5 Minuten später 4:1. SCB im Angriff, schlampiger Ballverlust, Keeper
Weiergans im 1 vs. 5, hält 2 mal stark, lässt danach den extrem extravagant
geschossenen Ball ins Tor trudeln. Wieder die ersten 15 Minuten verpennt. Danach
gleiches Bild wie im ersten Durchgang. Der Gegner igelt sich ein, der SCB macht
das Spiel, setzt aber zu diesem Zeitpunkt zu oft auf die komplizierten Bälle.
Lange Außenbahnschlenzer, an die ein Usain Bolt auf diesem Boden ohne Fehlstart
nur ganz schwer rangekommen wäre. Das Spiel wurde dagegen immer ruppiger. Für
jeden war etwas dabei. Der Gegner wusste sich gegen die quirligen SCBler oftmals
nur mit kleineren Fouls zu helfen. Allen voran Chefquirler Wilhelm kennt seit
Sonntag so manchen Grashalm aus nächster Nähe. Die nächste Stufe erinnerte dann
schon mehr an Kampfsport. Von Nachschlagen bis Nachtreten war für jeden
Kampfsportfan etwas dabei. Auch die anwesenden Kinder kennen auf dem Pausenhof
nun das ein oder andere Schimpfwort mehr. Grund dafür war das sehr unsichere
Auftreten des Gästebetreuers als Schiedsrichter.
Selbst schuld, wenn kein Angesetzter kommt. Aber was
soll man auch erwarten wenn sein erster
Spruch am Mittelkreis: „Abseits pfeiff ich überhaupt nicht..“ ist. Dennoch
schickte er in der 80. Minute dann einen Flovericher Einwechselspieler vom
Platz, der dem rechten Mittelfeldmann Schwenke eine zärtliche Fußmassage an der
Außenlinie verpasste. Das Spiel war da bereits 13 Sekunden unterbrochen. Beim
SCB darf sich niemand beschweren. Ein Wunder, das beim späteren Abpfiff noch 11
Spieler auf dem Platz standen. Mit Überzahl hatten die Gastgeber nun Platz ohne
Ende. Es reichte noch zum 4:2 durch Neutorjäger Recker, mehr sprang nicht mehr
raus, auch weil gefühlte 5 Minuten mit Spielerwechseln verstrichen.
Total bescheuerte Neuregelung des FVM. Die schmutzige
Seite des Fußballs hatte die 2. Halbzeit längst überschattet. Das soziale
Verhalten muss da stellenweise komplett überdacht werden, auch WENN der Gegner
seinen Teil dazu beiträgt. Es wird aber langsam auffällig, dass immer gegen uns
die Mannschaften gut mitmischen. Ich jedenfalls glaube nicht dass es bei den
Jungs von Loverich-Floverich öfters zu solchen Spielen kommt. Bleibt noch zu
erwähnen dass sich die neuen, sehr jungen Spieler des SCB sehr gut eingefügt und
mehr durch Leistung als durch freches Mundwerk geglänzt haben. Weiter so, beim
nächsten Spiel entscheidet ihr mit etwas mehr Glück die Partie! Nochmal zum
Gekicke: Aus meiner Sicht komplett unnötige Niederlage. Fußballspielen können
wir, was wir 70 Minuten gezeigt haben. Leider rauben wir uns durch
Nebenkriegsschauplätze zu viel Energie. Dazu kamen diesmal Schläfrigkeiten in
der Abwehr, die auf diese Weise 4 Gegentore gegen einen an sich harmlosen Gegner
zur Folge hatten. Mund abputzen und endlich mal die Grundtugenden abspulen.
KEIN Gemaule, einfaches Ballspiel, jeder läuft für den
anderen und stellt persönliche Eitelkeiten hinten an. Dass wir kicken können,
haben wir auch in diesem Spiel gezeigt. Gefühltes Chancenverhältnis war 15:4.
Aufstellungen:
Weiergans – Recker
– Offenbroich – Leuchter – Wilhelm – Urban – David– Marvin Lehambre – Marcel
Lehambre – Schwenke – Karduck
Eingewechselt: Zimmermann – Kai -
Karnia
geschrieben: Sebastian Leuchter
Genc. Baesweiler - SCB
Laurenzberg II 2:3 (1:1)
Weiergans mit tollen Paraden, Joker
C.Barthel entscheidet Spiel!!!
An diesem Sonntag waren wir bei der Türkischen Mannschaft aus Baesweiler zu
Gast. Direkt von vorne rein kann ich euch sagen das beide Mannschaft teils
wegen Dummheit den Platz mit 9 Mann verlassen haben.
Von der ersten Minute an versuchten wir erst mal gegen eine der spielstärksten
und ernannten Aufstiegsfavoriten erst mal sicher zu stehen. Baesweiler ging
sehr selbstbewusst in Spiel wobei hier ein Torverhältnis von 22 zu 1 Toren
seine eigene Sprache spricht und wir auch wegen der Torgefährlichkeit vom
Trainer Hövelmann gewarnt worden. Und so versuchten wir erst mal hinten sicher
zu stehen was in den ersten 10 Minuten erst mal in totalen Chaos versank. Ein
durcheinander im Mittelfeld als wüssten wir gar nicht was hier machen sollen.
Aber der SCB hat sich danach langsam gefangen und hatte nach 12 Minuten die
Chance auf die Führung durch Zimmermann der nach einer Flanke von Karduck Frei
am Langen Pfosten vergab. Gleich im Gegenzug hatte Baesweiler auch Chancen die
aber nichts einbrachten. Dann erzielte Dennis Recker nach einer Ecke den
Führungstreffer der zu diesem Zeitpunkt sicherlich Glücklich gewesen ist. Im
direkten Gegenzug viel das 1 zu 1 nachdem ein Spieler von Baesweiler den Abstoß
von Weiergans abgefangen hatte und dem Ball ziemlich Humorlos in den Winkel
zimmerte. Jetzt wurde das Spiel immer Hitziger und wurde durch vielen Fouls
geprägt, so dass kein Spielfluss auf beiden Seiten so richtig zustande kam.
Dann nach einer Ecke durch Baesweiler sah ein Spieler der Heimmannschaft wegen
Tätlichkeit zu Recht die Rote Karte, so dass wir die letzten 10 Minuten der ersten
Hälfte in Überzahl Spielten, was man aber nicht wirklich merkte. Anfang der zweiten
Hälfte hatte der Gastgeber die Chance nach einen sehr umstrittenen Elfmeter den
Führungstreffer zu erzielen. Schwenke hatte aus kurzer Distanz den Ball an die
Hand bekommen was man nicht pfeifen muss. Er hatte keine Möglichkeit hatte zu
reagieren, außerdem war die Hand auch noch angelehnt. Franz Weiergans hielt den
Elfer aber Klasse und sollte in diesem Spiel mit zum Matchwinner werden. Dann
sah auch Mingers noch die gelb-rote Karte nach ca. 60 Minuten wegen gefährlichen
Spiels. So war zumindest das Verhältnis mit 10 zu 10 Spielern wieder hergestellt.
5 Minuten später sah Seeliger ein Spieler von Baesweiler auch noch, wegen Tätlichkeit
im eigenen Strafraum, die rote Karte. Den anschließende Elfmeter hielt
Weiergans wieder, jedoch der Nachschuss war unhaltbar. So versuchten wir mit 8
Feld Spielern die langen Bälle auf Karduck, um zumindest hier einen Punkt zu
holen. Dann war es auch Karduck, der nach einem Zuspiel von C. Barthel den Ball
unhaltbar ins unterer Eck hämmerte. Nach einen Freistoß, in der 85. Minute, fiel
das 3:2. Aus eigener Hälfte schlug er lang auf Karduck, dieser legte den Ball quer
zu C.Barthel ab, der den Ball dann irgendwie ins Tor versenkte. Nach einem riesen
Kraftakt siegte der SCB verdient. Weiergans hielt uns immer wieder durch tolle
Paraden im Spiel und war der Schlüssel zum Erfolg. Auch wenn man sich
zeitweise wegen des Verhaltens schämen musste, war ich am Ende stolz, dass
die Mannschaft das Spiel so beendet hat. Weiter so!!!!
Dario Offenbroich
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Laurenzberg II - Hertha
Mariadorf II 8:0
An diesem Sonntag empfingen wir eine
zusammengewürfelte 2te Mannschaft aus Mariadorf.
Mariadorf war nur mit
10 Mann Angereist wovon min. 8 Mann noch nie einen Fussballplatz bzw. einen
Fussball gesehen haben.Und so Spielte sich alles in nur einer Hälfte ab. Ich
werde mich an dieser Stelle ziemlich kurz fassen sonst Schwitze ich beim
Schreiben des Spielberichts mehr wie bei dem Spiel selber. Wir haben 8 zu 0
gewonnen und unser Torwart und die Abwehr hatten nicht einen Zweikampf in diesem
Spiel.Schade wird nur sein, das sich die Mannschaft aus Mariadorf wohl abmelden
wird und die Punkte somit weg sein werden.
Nach diesen Sonntag ohne Schweiss sollten wir uns umso
mehr auf das nächste Spiel gegen Baesweiler Konzentrieren. Diese Mannschaft
scheint in dieser Liga zumindest bis jetzt ein Masstab zu sein. Mit 9 Punkten
und 22 zu 1 Toren aus zwei Spielen! Wobei mann auch hier sagen muss das sie 18
Tore gegen Mariadorf die nur mit 7 Mann dort angetretten sind, geschossen
haben.
Aufstellung:Weiergans,Offenbroich,Leuchter,Recker,Lehambre,Willhelm,Abels,Mingers,Urban,
Schwenke,Seeliger.
geschrieben Dario
Offenbroich
SCB
Laurenzberg II - GA Ofden II 1:2
Erste halbe
Stunde verpennt, D.Recker setzt sehenswerten Schlusspunkt.
An diesem Donnerstag ging
es für die 2te zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison nach Ofden. Zum Anfang
der Partie machten die Ofdener auf den sehr schlechten Rasenplatz oder Kuhweide
das spiel und setzte die Laurenzberger immer wieder unter Druck. Dann in der 15
minute nach einen durcheinander schaffte der SCB es nicht den Ball entscheident
zu klären der dann vor den Füssen eines Ofdener landete der mit einen Starken
Distanzschuss aus ca 18 meter einnetzte. Unverändert ging es weiter, die Ofdener
hielten das Tempo hoch und versuchten direkt auf das 2 zu 0 zu spielen was aber
meistens an unvermögen verpuffte. Dann wurde Laurenzberg mutiger und nahmen das
Spiel in die Hand und setzte sich in der Ofdener Hälfte fest. Erst vergab Dennis
Recker eine 100%ige Chance kurz danach war es Christopher Barthel der Frei
stehend auf das Tor Köpfte.Gerade in der Phase wo wir das 1 zu 1 näher waren als
Ofden das 2 zu null passierte genau dieses. Torwart Franz Weiergans rutschte
nach einen Harmlosen Freistoss aus und der Ofdener Stürmer der als einzigster
reagierte Köpfte das 2 zu 0 der gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete. Ab der
zweiten Hälfte sah man ein völlig anderes Bild.Die Ofdener die nur noch mit 10
Mann wegen einer Gelb Roten Karte waren, verlagerten das Spiel nur noch auf die
Abwehr. Laurenzberg rannte immer wieder gegen diese Mauer an und fand kein
Mittel ein Tor zu schiessen. Dann war es Dennis Recker der nach tollen Zuspiel
von Marcel Lehambre in der 87 min. den Ball sehenswert aus den Lauf über den
Torwart lupft und und damit den Anschlusstreffer erziehlte. Dann hatte Recker in
der 90 min. noch die Chance per Kopf den Ausgleich zu erziehlen scheiterte aber
zum xten mal an den gut aufgelegten Torwart der mit seinen Paraden die drei
punkte in Ofden hielt. Aufgrund der Dominanz in der Zweiten Hälfte wären hier
wohl alle beteiligten mit einer Punkte-teilung zufrieden gewesen. Aber so
schauen wir nach vorne versuchen bei dem nächsten Spiel gegen Mariadorf von der
ersten Minute an wach zu sein und fahren dann mit sicherheit die ersten drei
punkte ein!!!!
Aufstellung: Weiergans,Offenbroich(75min
Zimmermann),S.Barthel,Fink,Wilhelm,
Recker,Seeliger,Schwenke,Lehambre,C.Barthel(46min.Abels),Karduck(46min.Urban).
geschrieben Dario
Offenbroich