SCB Laurenzberg II vs. Sportfreunde Hehlrath II 4:1 (2:0)

                                Verdienter Derbysieg für den SCB

Bei eisigen Temperaturen und ungemütlichen Wind konnte die Zweitvertretung des SCB einen wichtigen Sieg bei der Reserve des Stadtrivalen aus Hehlrath einfahren. Die Heimmannschaft, sonst oft mit üppig gefüllter Reservebank ausgestattet, konnte lediglich 12 Mann aufbieten, mit Spielertrainer Hövelmann 12,5. Durch die Ausfälle einiger Stammspieler kamen mit Schillings in der Abwehr und Ruffino im Angriff zwei Spieler zu ihrem Startelfdebüt. Marvin Lehambre durfte seine Premiere als Libero feiern und der etatmäßige Sturm, bestehend aus Heidenreich und Karduck startete im Mittelfeld. Hehlrath schien mit mehr Fans als Spielern angereist zu sein, konnten dementsprechend lediglich 11 Mann aufbieten, allerdings unterstützt durch Verstärkung aus der erfolgreichen ersten Mannschaft der Sportfreunde. Die personellen Umstellungen waren dem SCB von Beginn an kaum anzumerken, was den großen Freiräumen im Mittelfeld geschuldet war. Fast ungestört konnte der Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren, was anfangs allerdings nur zu kleineren Torchancen führte. Die Sportfreunde dagegen versteiften sich aufs Kontern und auf lange Bälle, hatten dadurch allerdings die bis dato größte Chance im Spiel - Weiergans hielt bravourös im 1 vs. 1. Diese Szene war symbolisch für das hin und wieder schwache Defensivverhalten beim SCB, was mangelnder Laufbereitschaft und Abstimmungsproblemen geschuldet war, heute aber folgenlos blieb, weil Keeper sowie die komplette Abwehr einen guten Tag erwischte. Das Spiel hatte die Heimmannschaft danach wieder fest in der Hand, der Ballbesitz dürfte bei 70:30 % gelegen haben, einen Wert, der beim SCB Laurenzberg lange nicht zu bestaunen war – das letzte Mal Freitag im Vereinsheim, 21:00 bei Sky... So waren 2 Tore vor der Halbzeit im Grunde nur eine Formalität. Beide Tore fielen auf ähnliche Weise: Kombinationen im Mittelfeld, Marcel Lehambre und Sven Wilhelm hatten zu diesem Zeitpunkt gefühlte 130 Ballkontakte, pass in die Spitze, eiskalter Abschluss – Fußball kann so einfach sein. Bemerkenswert das 1. Saisontor vom italienischen Stier Ignazio „Iggi“ Ruffino, der eiskalt vorm gegnerischen Torwart blieb und gleich bei seinem Startelfdebüt zum 2:0 einschob. Die Menge tobte! Das 1:0 wurde vom laufstarken Heidenreich mit einem strammen Schuss aus 10 m erzielt. Nach dem 2:0 wurde das Spiel etwas zerfahrener und es kam zu guten Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Hehlrath mit einer guten Konterchance durch „Ente“ und einem Freistoß von Köcher, beide Male war Weiergans Endstation, beim SCB vergab Ruffino zum Entsetzen von Coach Hövelmann das sichere 3:0. Mit 2:0 ging es in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit begann ähnlich zerfahren, wie die Erste endete. Viele Kurzpasstaffetten endeten mit Fehlpässen, oft wurde der unnötige lange Ball gespielt und die Laufbereitschaft ließ extrem nach, wodurch sich die potenziellen Anspielstationen verringerten. Dazu gesellten sich in einer ansonsten sehr fairen Partie einige Nicklichkeiten sowie härtere Zweikämpfe auf beiden Seiten. Besonders die hulkartig aufbrausende Nr 7 von Hehlrath schien Gefallen an unserem Spielmacher Sven Wilhelm Gefallen gefunden zu haben. Hehlrath wurde indes gefährlicher und konnte durch Köcher auf 1:2 verkürzen. Wieder zu große Lücken im Mittelfeld und mangelnde Zuordnung im gesamten Team hatten den Anschlusstreffer zu verantworten. Mittlerweile hatte es zwei Wechsel beim SCB gegeben, Jungspund Geller für Ruffino, Coach Hövelmann als Libero für Leuchter, Marvin Lehambre rückte ins Mittelfeld vor. Der Gegentreffer bewirkte zum Glück einen Wachrüttel-Effekt, sodass die Hausherren die Struktur zurück in Ihr Spiel bringen konnten. Der starke Geller scheiterte zwei Mal an Lechner im Hehlrather Tor, beim dritten Mal machte er es besser, umkurvte den Keeper im direkten Duell und schob zum 3:1 ein – tolle Szene. Danach war „der Drops gelutscht“ (Phrasenschwein wird gefüttert). Die Südwest-Eschweiler aus Hehlrath kamen nur noch sporadisch vor das Tor der Gastgeber, welche sich im Gegenzug einige Abschlussmöglichkeiten erspielen konnten. So scheiterten Marvin Lehambre mit einem tollen Heber am Quergebälk und Geller erzielte nach guter Energieleistung und Vorarbeit von Karduck lediglich ein fragwürdiges Abseitstor. Marcel Lehambre und Marc Heidenreich versuchten sich in Fernschussübungen, die aber mehr den Solarzellen des Vereinsheims denn des gegnerischen Tores gefährlich wurden. Den Schlusspunkt in der nun entschiedenen Partie setzte alt-Hehlrather Zimmermann. Wie vorm Spiel angekündigt konnte „Jeff“ eine Ecke von rechts mit seinem guten linken Fuß direkt verwandeln, Marvin Lehambre hatte Keeper Lechner dabei entscheidend irritiert. Schöner Schlusspunkt an einem unschönen Novembertag. Bemerkenswert ist noch die Tatsache, dass am Spielende nur noch 20 Mann auf dem Platz waren. Wegen Schiedsrichterbeleidigung verließ von jeder Mannschaft ein Spieler den Platz. Wir trinken gerne Radler Karduck! An dieser Stelle sei gesagt, dass uns kein Profi leitet und alle ihr Verhaltensweise dem Offiziellen gegenüber in Zaun halten sollten, egal wie gut wir ihn privat kennen. Nüchtern betrachtet hat Dennis Recker nämlich keinen groben Fehler gemacht und lag in einigen kniffligen Situationen genau richtig. Da haben wir von einigen „richtigen“ Schiedsmännern schon sehr viel schlechtere Leistungen gesehen.
Wir haben heute eine konzentrierte, aber nicht immer engagierte Leistung gezeigt, die gegen den heutigen Gegner zwar ausreichend war, gegen spielstärkere Widersacher aber problematisch werden könnte. Der Ball lief phasenweise sehr gut durch die eigenen Reihen, auch wenn uns vorne hin und wieder die zündende Idee fehlte. Der Ton auf dem Spielfeld war bis auf wenige Ausnahmen in Ordnung. Da einige Stammkräfte fehlten, können wir mit der Leistung zufrieden sein. An dieser Stelle auch ein Lob an Rene Schillings, der seinen Part bis auf eine unnötige Grätsche am Strafraum souverän runtergespielt hat. Wir sind auf einem guten Weg und müssen nun konzentriert weiter arbeiten. Die defensiven Unzulänglichkeiten waren heute vorprogrammiert, da in der Startelf 7-8 potenzielle Offensivkräfte standen und ungewohnte Defensivaufgaben ableisten mussten!

Aufstellung:
Weiergans – Marvin Lehambre – Schwenke – Schillings – Marcel Lehambre – Leuchter – Karduck – Zimmermann – Heidenreich – Wilhelm – Ruffino
Eingewechselt:
Hövelmann – Geller
Verfasser: Sebastian Leuchter



               SCB Laurenzberg II – SpVgg Straß 1:2

                                                    Unglückliche Niederlage in der Schlacht zu Laurenzberg
Die Vorzeichen an diesem milden Novembermorgen waren ganz klar definiert – der verlustpunktfreie Tabellenführer mit einem imponierenden Torverhältnis von 50:19 zu Gast bei der Zweitvertretung des SCB. Erschwerend kamen diverse Festivitäten am Vorabend hinzu, allen voran die legendäre „Jeff Jas“ – Karnevalsfete der zweiten Mannschaft. Daher waren Wettquoten von 200:1 keine große Überraschung. Das Erscheinungsbild des Teams sollte diesen Eindruck noch verstärken, glasige Augen und zittrige Beine an der Tagesordnung.
Doch dieser Eindruck sollte sich zur allgemeinen Erleichterung sehr schnell als falsch herausstellen, im Gegensatz, die dargebotene Leistung sollte mit zum Besten gehören, was diese Saison präsentiert wurde. Straß legte nach Anpfiff los wie die Feuerwehr und konnte sich nach gefühlten 15 Sekunden die erste Torchance erarbeiten, die Keeper Weiergans per Fußabwehr parieren konnte. Aber nach diesem Schockstart entwickelte der SCB den nötigen Biss, um gegen eine so spielstarke Mannschaft zu bestehen. Die in anderen Saisonspielen oft auffallend ängstliche Grundhaltung ging komplett vom Team ab. In der Defensivbewegung wurden die Zweikämpfe angenommen, die Laufarbeit stimmte und nach vorne wurde zeitweise gefällig kombiniert. Die mit vielen jungen Spielern gespickte Mannschaft aus dem Raum Herzogenrath hatte sich augenscheinlich auf einen gemütlichen Sonntagskick eingestellt und brauchte ein gewisses Maß an Zeit um sich auf das Laurenzberger Spiel einzustellen. Größere Torchancen waren Mangelware, sodass schnell über des Gegners kernige Gangart, den platten Ball sowie Gott und die Welt geschimpft wurde. Zeichen für unsere Mannschaft: Alles richtig gemacht! Dennoch ging der Spitzenreiter nach 25 Minuten Spielzeit mit 1:0 in Führung. Eine gekonnte Einzelleistung, abgeschlossen durch einen vom Wind stark unterstützen Schuss senkte sich ins lange Eck des Laurenzberger Tors. Die überraschend vielen Zuschauer erwarteten jetzt den, leider oft typischen, Einbruch der Hövelmannschen Truppe. Doch dieser blieb aus – im Gegenteil, nur 4 Minuten später kombinierten die schwarz-gelben gefällig vor des Straßes Tor und die finale Flanke konnte durch Sturmführer Heidenreich zum Ausgleich verwertet werden. Leider währte die Freude nicht lange, da kurz vor der Halbzeit die erneute Straßer Führung erzielt wurde. Leider unterlief dem sehr guten Gästebetreuer, der als Schiedsrichter fungierte, dabei einer seiner wenigen Fehler. Zuschauerumfragen zufolge soll der Straßer Stürmer 4 Meter im Abseits gestanden haben. Danach gab es dann noch die kreisligatypische Rudelbildung, inkl. diverser Schubser, Beleidigungen und witzigen Sprüchen hüben wie drüben – also alles wie immer. Lustigerweise hat bekam mit Sven Wilhelm der fairste Spieler der je bei Laurenzberg unter Vertrag stand die gelbe Karte - macht nix Sven, sind nur 5 Euro für die Mannschaftskasse.
Nach der Pause das gewohnte Bild: Straß versuchte den Ball laufen zu lassen, wurde aber von energisch aufspielenden Laurenzbergern gehörig unter Druck gesetzt. Große Chancen hatte im Grunde keines der Teams mehr. Zum Ende hin parierte Weiergans stark im Eins gegen Eins, der SCB hatte auch noch kleinere Torchancen zu verzeichnen, das war es auch. Ein Punkt wäre hier heute nicht unverdient gewesen. Vermehrt fiel dem Publikum aber die Unlust einiger Spieler auf. Viele Zweikämpfe wurden dankend als Anlass genommen, ein erquickendes Sonnenbad auf dem perfekt geschnittenen Laurenzberger Rasen zu nehmen – so kam es zeitweise jedenfalls rüber, sorry, wenn es eine Fehleinschätzung ist, will natürlich keine falschen Unterstellungen in den Raum werfen.
Dazu sei noch eines gesagt:
Es war ein sehr intensives Fussballspiel, von BEIDEN Seiten hart geführt, aber meiner Meinung nach über 90 Minuten im komplett grünen Bereich. Der Schiedsrichter hat gut gepfiffen und regelwidrige Aktionen korrekt mit gelben Karten geahndet. Auch die routinierten Spieler der SpVgg Straß haben vollen Körpereinsatz bewiesen. Fiel mehr schien es so (ich weiß nicht, ob es so ist?!), dass einige Spieler der Gäste mit viel weniger Widerstand gerechnet haben und erstaunt waren, dass sie diese 3 Punkte bei Weitem nicht geschenkt bekommen, sondern richtig hart dafür arbeiten mussten. Ich denke sogar, dass dieses Spiel für Straß enorm lehrreich war und viele junge Spieler was dazu gelernt haben, was im Hinblick auf die Restsaison viel wichtiger ist als die 3 Puntke an sich. Und ehrlich, nach so einem Spiel schmeckt das Bier sicher doppelt so gut, als nach einem 12:1 gegen SC Viktoria Nirm III. Zu unserer Mannschaft: Im Moment stimmt vieles, außer vielleicht den Ergebnissen. Wir haben einen tollen Zusammenhalt und verkaufen uns auf dem Platz mittlerweile sehr vernünftig. Hab jedes mal richtig Bock die Meute wieder zu sehen – darauf bauen wir auf!

Weiergans – Hövelmann – Recker – Schwenke – Leuchter – Seeliger – Mingers – Marcel Lehambre – Marvin Lehambre – Wilhelm – Heidenreich
Eingewechselt: S. Barthel – Carduck – Offenbroich
Anwesend: C. Barthel – Zimmermann – Ruffino - Schillings
Schiedrichter: Gästebetreuer: Ordentlich gepfiffen sehr Fair danke an dieser Stelle!
geschrieben. S. Leuchter

           Broicher Siedlung – SCB Laurenzberg II  4 : 2

Der SCB schlägt sich selbst.

Nach der unglücklichen 2 : 3 Heimniederlage am vergangenen Sonntag gegen die Mannen aus Bergrath trat der SCB II diese Woche den weiten Weg in die Broicher Siedlung an, um den Fauxpas der Vorwoche umgehend wieder auszubügeln. Die Anstoßzeit von 11:00 Uhr galt dabei erfahrungsgemäß als nicht sonderlich vorteilhaft. Das konzentrierte Aufwärmen fiel leider dem großen Erstaunen bezüglich des extravaganten Platzes zum Opfer. In jeder Kunstgalerie der Welt wäre dieses Schmuckstück wohl besser aufgehoben. In 10 Jahren wird sich die Broicher Siedlung wohl damit schmücken dürfen, einen vollständigen Rasenplatz zu besitzen und zeitgleich 24 Bänderrisse zu verantworten haben. Obgleich aller Verwunderung schafften es dennoch 10 Laurenzberger pünktlich auf dem Platz zu stehen, der 11. kam etwas verzögert dann um 11:01, wusste er doch nicht ob Asche- oder Rasenschuhe zu tragen seien (wer kann es ihm verübeln …). Der heutige Gegner kam mit der Empfehlung des 2. Tabellenplatzes daher und wollte von Beginn an hoch motiviert zu Werke gehen zu wollen und spielte ein formidables Pressing. Die in der Hintermannschaft entstehende Unruhe konnte allerdings nicht in Zählbares umgemünzt werden, sodass sich das Spiel sehr schnell beruhigte und sich beide Teams neutralisierten. Nach einem frühen verletzungsbedingten Wechsel der Laurenzberger, der routinierte Maasen kam für Leuchter, konnte sich die Eschweiler Mannschaft minimale Feldvorteile erspielen, was einige gute Kombinationen mit sich brachte. Leider endete das genussvolle Kombinieren regelmäßig am gegnerischen 16er, sodass keine großen Torchancen zu verzeichnen waren. Das Spiel, jetzt auf mäßigem Niveau, plätscherte vor sich hin, bis ein Tor aus dem Nichts die Lethargie durchbrach, leider zugunsten der falschen Mannschaft. Eine hoher Ball segelte in den Strafraum, Schnapper Weiergans schnappte 3-mal vergeblich zu und verhinderte dadurch leider nicht, dass ein finales Kopfbällchen den 0:1-Rückstand bedeutete. Ein Tor, was mit konsequenter Abwehrarbeit zu verhindern gewesen wäre. Der sogenannte Matchplan der Broicher Siedlung, angepasst an den unterirdischen Platz sowie den flummiartigen Ball sah lediglich lange Bälle auf den einzig brauchbaren Stürmer vor, was phasenweise erstaunlich gut klappte und die Abwehr der Gäste manches Male in Bedrängnis brachte. Der SCB dagegen kombinierte, so gut es denn ging, fröhlich weiter, kam aber wie schon zuvor nicht zum krönenden Abschluss. Einer der besagten, ich nenne es mal Konter, der Broicher Siedlung konnte nur durch Gemeinschaftliches treten, schubsen und Freistilringen unterbunden werden. Der Schiedsrichter addierte die 3 Vergehen auf, und da sich der endgültige Tatort im 16m-Raum befand, gab es folgerichtig Strafstoß, welcher sicher verwandelt wurde. Ein 2-Tore-Rückstand, der so überhaupt nicht ins Bild passte. Mehr hatte die 1. Halbzeit nicht zu bieten. Ein paar gute Kombinationen des SCB, ein paar gefährliche Konter der Siedlung und einen hormonell völlig überdrehten Broicher Sportskameraden, der alles und jeden beschimpfte und klugerweise früh vom Trainer aus der Partie genommen wurde, bevor es der umsichtige Schiedsrichter tat.
Zur Halbzeitpause wurde der vereinseigene Kiosk der Broicher Siedlung aufgesucht und die Rekonvaleszenten Rahmen und Fink deckten sich mit Snickers und Bier für Halbzeit zwei ein. Laut Herrn Fink ist der gesamte Cateringbereich des Sportplatzes sehr zu empfehlen.
Die Laurenzberger Spieler hatten sich viel für Halbzeit 2 vorgenommen und starteten dementsprechend motiviert in das Unterfangen. Leider änderte sich nicht viel. Laurenzberg versuchte sein Kurzpassspiel aufzuziehen, die Siedlung machte die Tore. Der mehrfach erwähnte lange Ball in die Spitze ermöglichte es abermals, dass ein Stürmer freie Bahn auf das SCB-Tor hatte. Keeper Weiergans entschloss sich auf der Linie zu bleiben und war in dieser Situation dann recht machtlos – 0:3. Doch keiner, und das ist hoch anzurechnen, ließ jetzt den Kopf hängen. Im Gegenteil, 5 Minuten später wäre eine Karducksche Flanke von rechts bei Marvin Lehambre gelandet, wenn dieser vom gegnerischen Keeper nicht die wohl zärtlichste Umarmung seins jungen Lebens erhalten hätte – Elfer Nummer 2 am heutigen Tag war das Resultat. Der nach Filip Daems zurzeit sicherste Elfmeterschütze Deutschlands schob souverän ein, 1-3 durch Routinier Mingers. Das Auftreten der kernigen Heimmannschaft wurde nach diesem Anschlusstreffer noch etwas rustikaler, sodass es viele kleine Nicklichkeiten und Foulspiele gab. Aber was erwarte wir auch, wir spielen ja schließlich keine Bundesliga, wo alle 2 Meter ein Ball liegt J. Da der SCB bekanntlich auch keine Pastorensöhne in seinen Reihen hat, pendelte sich das Niveau im allseits bekannten Rahmen der Kreisliga C ein. Der Spielfluss war komplett ins Stocken geraten und viele sonderliche Menschen auf und neben dem Sportplatz lenkten ein wenig vom Spielgeschehen ab, sodass irgendwie unglücklich das 1-4 fiel. Es soll wohl nach Unstimmigkeiten im Defensivverbund gefallen sein. An die Wende konnte nun nicht mehr gedacht werden. Spielertrainer Hövelmann führte als letzten strategischen Zug einen Doppelwechsel aus. Barthel und Geller für das komplette defensive Mittelfeld, Maasen und Mingers. Es wurde weiterhin guter Einsatz gezeigt, welcher in Person von Kai Geller (trotz seiner Kunststückchen nicht mit Uri Geller verwandt) mit dem abermaligen Anschlusstreffer belohnt wurde. Noch weitere kleinere Chancen waren zu bestaunen, am Endergebnis änderte dies jedoch nichts.
Was bleibt zu sagen? Keiner hat den Platz mit sauberen Klamotten verlassen, ein guter Indikator. Die Stimmung ist weiterhin gut, immerhin ging es gegen einen Aufstiegsanwärter, auch wenn diese Mannschaft meiner Meinung nach für die oberen Plätze viel zu schwach besetzt ist. Es werden auch Teams kommen, die 1 guten Spieler aus der Partie nehmen können, was dem SCB heute nicht gelang. Ich hatte erwartet, dass diese Mannschaft auf eigenem Platz ein Feuerwerk abspult, was aber ganz und gar nicht der Fall war.. Einen bisschen weniger Egoismus, sprich früher den Nebenmann suchen würde die Fehlerquote in unserem Spiel eindeutig senken und somit Laufarbeit sparen. Platz, Ball, Uhrzeit, Pech und Gegner haben diesen Sonntag Zählbares verhindert, lasst uns dennoch das Positive mitnehmen, dann sorgen wir bald wieder für Überraschungen. Was gab es noch über Fink zu berichten? Er war sehr traurig über die Tatsache, dass es erst Grillgut zu kaufen gab, als er bereits die Heimreise antrat. Danke auch an die Jungs, die sich am kühlen Sonntag umgezogen haben und ohne zu mosern 90 Minuten bei der Kälte die Bank aufgewärmt haben.
Weiergans – Hövelmann – Recker – Leuchter – Marcel Lehambre – Mingers – Schwenke – Karduck – Wilhelm – Marvin Lehambre – Heidenreich
Eingewechselt: Maasen – Geller – Barthel
Anwesend: Offenbroich – Ruffino

             RW Alsdorf II  gegen SCB Laurenzberg II   1 : 4

                                               Recker leitet Sieg ein, unsere Jungen Wilden entscheiden Spiel!!

An diesem schönen Sonnigen Sonntag fuhren wir nach RW Alsdorf um die vergangenen Wochen zu vergessen und endlich mal wieder zu Siegen.
Das Spiel wurde mit etwas Verspätung aufgrund Personeller Probleme der Gastgeber angepfiffen. Da schon wieder kein angesetzter Schiedsrichter da war, Pfiff unsere Betreuer Rudi Hoyzer :-). Am Anfang des Spiels versuchte der SCB direkt das Tor zu suchen, da wir in Vergangenheit ja eher zurückhaltend waren was die Torausbeute anging. Wir machten von Anfang an Druck und drangen die Alsdorfer in deren eigenen Hälfte fest, so dass sie sich kaum befreien konnten. Karduck war es dann in der 10 min. der den Ball im gegnerischen Strafraum behauptete und den mit gelaufenen David ( gesprochen Deivid!!!) den Ball mustergültig auflegte, der den Ball dann eiskalt zum 1 zu 0 verwandelte. Ja es klappte wieder, der SCB konnte mal wieder führen! Diese Freude war dann nicht für lang, da man wieder sehr gute Chancen ausgelassen hatte reichte den Alsdorfern eine Standardsituation zum Ausgleich. Erschreckend an dieser Stelle wie schwach der SCB bei Standard Situationen agierte. Zu der ersten Hälfte gab es nicht mehr viel zu sagen ausser das wir uns an der Spielweise der Rot weißen angepasst haben und man so nicht viel erwarten konnte. Der einzige der in der ersten Halbzeit einen vernünftigen Job gemachte hatte war der Schiedsmann Rudi!
So gehen wir in die zweite Hälfte. Was war hier los? Es schien so, als hätte  Trainer Hövelmann 11 mal gewechselt, anders war es nicht zu erklären warum der SCB die Leistung nicht in der ersten Hälfte abrufen konnte. Der Ball wurde von links nach rechts sehr schön in den eigenen Reihen laufen gelassen und so war es nur eine Frage der Zeit bis dann in der 54 min die erneute Führung durch Dennis Recker fiel. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, das Recker momentan der Torgefährlichste Abwehrspieler der Liga ist, aber viel erschreckender finde ich das er momentaner interner Torschützenkönig is,t ich erwähne nochmals das er Abwehrspieler ist!
So wieder zum Spiel. Wir liefen den Alsdorfern den Schneid ab und Moral, Einstellung, Laufbereitschaft und Siegeswille schienen wieder zu den Hauptaufgaben der Laurenzberger zu gehören. Nach einem kleinen durcheinander im gegnerischen Strafraum nutzte der Stark aufspielende Kai dann endlich mal seine Chance und Netzte mit etwas Glück und Unvermögen des Torwarts zum verdienten 3 zu 1 ein aus Laurenzberger Sicht ein. Es passierte nicht mehr viel an diesem warmen Sonntag und Marvin Lehambre markierte nach schönem Solo das 1 zu 4 was auch der Endstand war.
Wenn man die erste Hälfte ausblendet, gab es hier nur zu bemängeln das eine Reihe von sehr guten Chancen ausgelassen wurden. Alsdorf hätte hier ohne zu übertreiben locker mit 8 Toren unterschied abgeschossen werden können.
Nochmals danke an die Jungs für den Sieg und die tolle Moral danke Franz danke Rene danke Stefo Danke Kai danke Dalai Mingers danke Recker danke Christopher danke Totti danke Karduck danke Willi danke Marvin danke David danke Fink. Und danke Rudi ,falls ich einen vergessen habe den gebe ich Dienstag einen aus!!! Nochmal danke an alle für den tollen Sonntag aufgrund der Mannschaftsleistung.

Dario Offenbroich



                             Vorbericht RW Alsdorf II gegen SCB Laurenzberg II

Nach den bitteren Niederlagen der Vergangenheit müssen wir am nächsten Sonntag zu der teils Türkischen Mannschaft aus Alsdorf fahren. Die Mannschaft aus Alsdorf zeichnete sich bis Dato durch eine sehr Disziplinierte Mannschaft aus die alleine durch ihren Libero zusammengehalten und geleitet wird. Das zeigt aber auch ihre schwächen, da sie ohne feste Kommandos des Liberos nicht ins Spiel findet und sich selber nicht antreiben kann. Die teils Junge und sehr verspielte Mannschaft versucht sich oft in alleingänge und gehen in Zweikämpfe nicht sonderlich Aggresiv zur Sache ,was aber nicht heisst das diese Mannschaft kein Ehrgeiz hat ein Spiel zu gewinnen. Man sollte diesen Gegener ernst nehmen und das Spiel durch sicheren Spielaufbau direkt an sich reissen. Durch Ballsicherheit wird man diese Mannschaft sicherlich zur Verzweiflung bringen und dann sollte man die Lücken nutzen und frühzeitig ein Tor schiessen. In der Vergangenheit zeigte der SCB das gerade Türkische Mannschaften den Laurenzbergern sehr zu liegen scheint. Wenn man hier versucht mal vor den Gegener am Ball zu kommen und mal die entscheiden Sekunde früher schaltet, sollte man drei Punkte mit nachhause nehmen.Man wird gespannt sein wie der Trainer Hövelman diese Truppe Aufstellt und ob er einen Stürmer aus dem Hut zaubert, der auch das Tor trifft. Vor allem sollte man aber erstmal versuchen im Mittelfeld jeden Zweikampf anzunehmen und jeder sollte erstmal seine position ernst nehmen, bevor er versucht die von anderen besser zu machen !!! 

 Auf gehts Jungs Wiedergutmachung ist angesagt!

geschrieben:Dario Offenbroich
 


        SCB Laurenzberg – SC 07/86 Setterich e.V. III    0 : 3  (  0 : 1 )

 
Nach dem Trauerspiel der vergangenen Woche, wo der SCB zwar spielerisch einiges zu bieten hatte, im Verhalten aber eher an eine irische Thekenmannschaft erinnerte, stattete am Sonntag die Truppe vom SC Setterich einen von sommerlichen Temperaturen begleiteten Besuch ab. Die sehr osteuropäisch angehauchte Mannschaft kam mit der Empfehlung von 2 Siegen in 3 Spielen daher, die einzigen Punktverluste rührten aus einem Nichtantritt ihrerseits. Das Wetter war sommerlich angehaucht und eher unangenehm warm, da man aber mit gefühlten 4 Flaschen Wasser für 14 Spieler ausgestattet war, sollte dies kein Problem darstellen.

Furios ging das Spiel unter Leitung von Schiedsrichter Dennis Seeliger los. Der SCB kombinierte gut durchs Mittelfeld und kam zu einigen Abschlusschancen, welche teils durch Pech und teils durch Unvermögen nicht zu Zählbarem verwertet wurden. Bis zum Sechzehnmeter-Raum lief der Ball ganz ansehnlich durch die Reihen, danach fehlte allerdings oftmals die zündende Idee. Setterichs Spielweise war weniger spektakulär, sondern eher dem antik anhauchendem „Kick & Rush“ zuzuordnen. Für die defensiv extrem schläfrige Laurenzberg Defensive sollte das Heute reichen. Mit Defensive meine ich dabei nicht ausdrücklich die Abwehr, eher wirkte es so als ließe sich so mancher SCBler von den holzfällerartigen Staturen der Baesweiler Vorortrecken mächtig beeindrucken. 3-4 m freier Aktionsraum waren für die Settericher Spieler keine Seltenheit. So fiel auch das 1:0. Mit dem gefühlt 124. ungestörtem Kopfball verlängerte ein Stürmer den Ball gekonnt nach vorne, der SCB griff äußerst zögerlich an, der Ball wird irgendwie quer gelegt, der eben noch verlängernde Stürmer steht ohne Gegenspieler völlig brach vorm leeren Tor und macht nicht den Klose, sondern schiebt routiniert ein. Der Restzeit bis zur Pause ist ziemlich schnell beschrieben. Der Ball zirkulierte recht ansehnlich durch die eigenen Reihen, ohne dabei eine Art von Effektivität zu erzeugen.

Mit dem 0:1 Rückstand ging es also in die Pause. Danach wieder etwas mehr Druck vom SCB, doch es gab die Parallele zu Halbzeit 1. In den eigenen Reihen fehlte die finale Idee, oder der finale Pass, auf die eigene Defensivaufgabe dagegen schien keiner wirklich Lust zu haben. Anders ist das völlig desolate 0:2 nicht zu erklären. Der Ball wird im Spielaufbau zum wiederholten Male diese Saison grundlos vertändelt, danach findet die pure Arbeitsverweigerung statt. Ich weiß nicht ob überhaupt jemand versucht hat einzugreifen, auf jeden Fall tauchen Vier oder mehr Settericher Spieler frei vor dem Tor auf und schenken Weiergans mit strahlendem Gesichtsausdruck das zweite Tor ein. Und weiter ging es mit dem lauen Sommerkick. Die Bemühungen waren stets vorhanden, aber ähnlich wie in der Wirtschaft, reichen auch beim Fußball die reinen Bemühungen nicht aus, um eine gute Leistungsbescheinigung zu erlangen. So plätscherte das Spiel vor sich hin. Spektakuläres gab es dann vor dem 3:0 zu sehen, bzw. zu hören. Die Settericher verlieren einen harten Zweikampf und ein Pfiff ertönt. Leider nicht von Schiedsmann Seeliger, sondern vom gegnerischen Stürmer. Woher er diese Fähigkeit hat, sei mal dahingestellt. Wer es hören konnte weiß wovon ich schreibe, der Pfiff war wirklich täuschend echt. Vielleicht sollte der faire Sportsmann mal beim Supertalent anfragen, ob noch 2 Minuten Sendezeit offen sind…wie das Tor danach fiel ist mir völlig Schnuppe, einfach nur unfaires Verhalten, jedenfalls investier ich jetzt 6 Monate meines Lebens und trainiere diese Fähigkeit bis zum Rückspiel ebenfalls…  oder investiere 41 Cent und kauf mir ne Pfeiffe…

Es waren nun noch vereinzelte Laurenzberger Torchancen zu verzeichnen, vor allem nach Fernschüssen, doch hatte man das Gefühl dieses Spiel könne ewig andauern und der SCB würde kein Erfolgserlebnis zelebrieren dürfen. Bestätigt wurde diese Theorie in Minute 85. Elfmeterpfiff für Laurenzberg, doch statt dem Ehrentreffer sucht das Betreuerteam den Ball wohl heute noch irgendwo hinter Inden. Spaß beiseite, Heidenreich vergibt und so bleibt es beim 0:3. Die Ungefährlichkeit Setterichs sieht man im Grunde daran, dass sie in späterer Überzahl keinen Konter fußballerisch zu Ende bringen, trotz teilweise erdrückender Überzahl. Auch echauffiere ich mich an dieser Stelle noch einmal über das wirklich sonderbare neue Wechselsystem. Beim SCB ging damit auf jeden Fall einiges an Ordnung verloren, es gab ein Positionsgewechsel wie beim Volleyball, nachher lagen ganze Seiten brach. Scheinbar werden einige Spieler auch schneller müde oder verletzungsanfälliger mit dem Wissen, jederzeit unproblematisch ausgewechselt werden zu können. Naja Schlußpfiff ,0:3, was bleibt zu sagen?

In der Form, mit dieser Einstellung werden diese Saison nicht mehr viele Punkte geholt, da lege ich mich fest. Es wurden keine Zweikämpfe angenommen, es wurde wenig gelaufen und nach vorne fehlten die entscheidenden finalen Ideen. Was war Positiv? Keinerlei Gemaule, weder gegenüber Gegner, Schiedsrichter oder Mitspieler. Fast wäre man versucht zu sagen es war zu still, was ich mir aber in Anbetracht der letzten Spiele verkneife. Toll waren auch die Mannschaftsfotos vor dem Spiel. Einige hergerichtete Frisuren werden auch nach dem Spiel noch stilgerecht gesessen haben. Positiv sind noch unsere Neuzugänge zu sehen, die wirklich mit vollem Einsatz spielen und einiges an Gefahr raufbeschworen haben, wie z.B. Lattentreffer, sowie Elfmeter. Jetzt fehlen noch ein bisschen die Fitness und die Routine. Auch Wilhelm sei gedankt, der einiges an Strapazen auf sich nahm, um 90 Minuten mit uns zu kicken. Andere sollten sich da mal Gedanken machen, was es heißt ein TEAM zu sein. Dank auch an Dennis Seeliger, der umsichtig das Spiel geleitet hat. Fast so als sei Hannibal Lector zum Polizisten des Jahres umgepolt worden ;-)

 Tschüss,
S. Leuchter

 Aufstellung:
Weiergans – Recker – Offenbroich – Fink – Leuchter – Marc. Lehambre – Schwenke – David – Geller – Wilhelm – Karduck
Eingewechselt: Heidenreich, Marw. Lehambre, Urban



   
                                          SCB Laurenzberg II vs. SV09 Loverich-Floverich   2:4
Am Sonntag um 13 Uhr war der klangvolle Name des Baesweiler Sportvereins Loverich-Floverich zu Gast beim Sportclub Laurenzberg. Die Vorzeichen konnten dabei verschiedener kaum sein. Laurenzberg mit breiter Brust, nach 2 Siegen und 11:2 Toren, dabei ein 3:2 Auswärtssieg gegen die stark eingeschätzten Hitzköpfe von Genclerbirligi Baesweiler (oder so ähnlich). Loverich-Floverich dagegen mit 3 Niederlagen in 3 Spielen, allesamt gegen Teams, die am Saisonende oben in der Tabelle zu finden sein werden. Die SCBler hätten also eigentlich hochmotiviert sein sollen. Vielleicht waren sie das auch, jedoch schlug die Motivation scheinbar schnell in Selbstüberschätzung um. Denn trotz konzentriertem Warm-up waren die Hövelmannschen Männer Anfangs im Tiefschlaf und verteilten kräftig Geschenke.
Keine 5 Minuten nach Anpfiff, und keine 13 Sekunden nach einem Fehler in der SCB-Abwehr konnte der SV 09 von Rechtsaußen flanken und ein aufgerückter Mittelfeldspieler unbedrängt einschieben. Müßig zu diskutieren, ob der Ball vorher im Aus war. Keine 7 Minuten später ging Defensivspektakel weiter. Ein Flovericher Stürmer spazierte am sonnigen Mittag die Linie des Strafraums entlang, wurde dabei von 3-4 Defensivleuten ob seiner Ballführung mehr bestaunt als angegriffen und konnte auf dem nassen Rasen fröhlich zum 2:0 einschieben. Mehr war von den weit angereisten Gästen in Durchgang 1 nicht zu sehen. Aber 10 starke Minuten hatten zu einer souveränen Führung gereicht. Ab jetzt begann der SCB das Fußballspielen. Mit einem spielstarken Mittelfeld ausgestattet rotierte der Ball zeitweise schnell und sicher, so dass klarste Torchancen herausgespielt wurden. Nach vorne gab es bis auf ein paar Befreiungsschläge nicht mehr viel von den Gästen zu sehen, die Defensive vom SCB war also scheinbar auch im Spiel angekommen. Problematischer Weise wurden die glasklaren Torchancen nicht genutzt. Der Querbalken, diverse Abwehrbeine und ein mehr angeschossener als reaktionsstarker Keeper verhinderten längere Zeit den Anschlusstreffer. Um die 36. Minute rum fasste sich dann Kapitän Marcel Lehambre, der erstmals mit Bruder Marvin zusammen auflief, ein Herz und zog aus 22 Meter halbrechts ab. Begünstig durch Gegenwind und Bundesligaspielball Torfabrik senkte sich der Schuss über den Gästekeeper, so dass der Anschluss hergestellt war. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.
Was dann kam, war eine traurig Kopie der ersten Hälfte, liebevoll untermalt mit 25-30 Szenen, die nichts auf einem Fußballplatz zu suchen haben. Die Geschichte ist schnell erzählt: 50. Minute – 3:1 Loverich-Floverich. Nach einer Ecke stimmt die Zuteilung nicht, dennoch wird der Ball geklärt. Am Strafraum steht ein Baesweiler Spieler so alleine, dass er sich gedanklich schon bei einigen Singlebörsen anmelden konnte. Sein strammer Schuss enthauptet beinahe einen Mitspieler, von dessen Kopf prallt der Ball ins Tor. Fällt so nicht alle Tage, wäre aber durch mehr Entschlossenheit zu verhindern gewesen. 5 Minuten später 4:1. SCB im Angriff, schlampiger Ballverlust, Keeper Weiergans im 1 vs. 5, hält 2 mal stark, lässt danach den extrem extravagant geschossenen Ball ins Tor trudeln. Wieder die ersten 15 Minuten verpennt. Danach gleiches Bild wie im ersten Durchgang. Der Gegner igelt sich ein, der SCB macht das Spiel, setzt aber zu diesem Zeitpunkt zu oft auf die komplizierten Bälle. Lange Außenbahnschlenzer, an die ein Usain Bolt auf diesem Boden ohne Fehlstart nur ganz schwer rangekommen wäre. Das Spiel wurde dagegen immer ruppiger. Für jeden war etwas dabei. Der Gegner wusste sich gegen die quirligen SCBler oftmals nur mit kleineren Fouls zu helfen. Allen voran Chefquirler Wilhelm kennt seit Sonntag so manchen Grashalm aus nächster Nähe. Die nächste Stufe erinnerte dann schon mehr an Kampfsport. Von Nachschlagen bis Nachtreten war für jeden Kampfsportfan etwas dabei. Auch die anwesenden Kinder kennen auf dem Pausenhof nun das ein oder andere Schimpfwort mehr. Grund dafür war das sehr unsichere Auftreten des Gästebetreuers als Schiedsrichter.
Selbst schuld, wenn kein Angesetzter kommt. Aber was soll man auch erwarten wenn sein erster Spruch am Mittelkreis: „Abseits pfeiff ich überhaupt nicht..“ ist. Dennoch schickte er in der 80. Minute dann einen Flovericher Einwechselspieler vom Platz, der dem rechten Mittelfeldmann Schwenke eine zärtliche Fußmassage an der Außenlinie verpasste. Das Spiel war da bereits 13 Sekunden unterbrochen. Beim SCB darf sich niemand beschweren. Ein Wunder, das beim späteren Abpfiff noch 11 Spieler auf dem Platz standen. Mit Überzahl hatten die Gastgeber nun Platz ohne Ende. Es reichte noch zum 4:2 durch Neutorjäger Recker, mehr sprang nicht mehr raus, auch weil gefühlte 5 Minuten mit Spielerwechseln verstrichen.
Total bescheuerte Neuregelung des FVM. Die schmutzige Seite des Fußballs hatte die 2. Halbzeit längst überschattet. Das soziale Verhalten muss da stellenweise komplett überdacht werden, auch WENN der Gegner seinen Teil dazu beiträgt. Es wird aber langsam auffällig, dass immer gegen uns die Mannschaften gut mitmischen. Ich jedenfalls glaube nicht dass es bei den Jungs von Loverich-Floverich öfters zu solchen Spielen kommt. Bleibt noch zu erwähnen dass sich die neuen, sehr jungen Spieler des SCB sehr gut eingefügt und mehr durch Leistung als durch freches Mundwerk geglänzt haben. Weiter so, beim nächsten Spiel entscheidet ihr mit etwas mehr Glück die Partie! Nochmal zum Gekicke: Aus meiner Sicht komplett unnötige Niederlage. Fußballspielen können wir, was wir 70 Minuten gezeigt haben. Leider rauben wir uns durch Nebenkriegsschauplätze zu viel Energie. Dazu kamen diesmal Schläfrigkeiten in der Abwehr, die auf diese Weise 4 Gegentore gegen einen an sich harmlosen Gegner zur Folge hatten. Mund abputzen und endlich mal die Grundtugenden abspulen.
KEIN Gemaule, einfaches Ballspiel, jeder läuft für den anderen und stellt persönliche Eitelkeiten hinten an. Dass wir kicken können, haben wir auch in diesem Spiel gezeigt. Gefühltes Chancenverhältnis war 15:4.

Aufstellungen:
Weiergans – Recker – Offenbroich – Leuchter – Wilhelm – Urban – David– Marvin Lehambre – Marcel Lehambre – Schwenke – Karduck
Eingewechselt: Zimmermann – Kai - Karnia

geschrieben: Sebastian Leuchter



Genc. Baesweiler - SCB Laurenzberg II 2:3 (1:1)

 

Weiergans mit tollen Paraden, Joker C.Barthel entscheidet Spiel!!!


An diesem Sonntag waren wir bei der Türkischen Mannschaft aus Baesweiler zu Gast. Direkt von vorne rein kann ich euch sagen das beide Mannschaft teils wegen Dummheit den Platz mit 9 Mann verlassen haben.

Von der ersten Minute an versuchten wir erst mal gegen eine der spielstärksten und ernannten Aufstiegsfavoriten erst mal sicher zu stehen. Baesweiler ging sehr selbstbewusst in Spiel wobei hier ein Torverhältnis von 22 zu 1 Toren seine eigene Sprache spricht und wir auch wegen der Torgefährlichkeit vom Trainer Hövelmann gewarnt worden. Und so versuchten wir erst mal hinten sicher zu stehen was in den ersten 10 Minuten erst mal in totalen Chaos versank. Ein durcheinander im Mittelfeld als wüssten wir gar nicht was hier machen sollen. Aber der SCB hat sich danach langsam gefangen und hatte nach 12 Minuten die Chance auf die Führung durch Zimmermann der nach einer Flanke von Karduck Frei am Langen Pfosten vergab. Gleich im Gegenzug hatte Baesweiler auch Chancen die aber nichts einbrachten. Dann erzielte Dennis Recker nach einer Ecke den Führungstreffer der zu diesem Zeitpunkt sicherlich Glücklich gewesen ist. Im direkten Gegenzug viel das 1 zu 1 nachdem ein Spieler von Baesweiler den Abstoß von Weiergans abgefangen hatte und dem Ball ziemlich Humorlos in den Winkel zimmerte. Jetzt wurde das Spiel immer Hitziger und wurde durch vielen Fouls geprägt, so dass kein Spielfluss auf beiden Seiten so richtig zustande kam. Dann nach einer Ecke durch Baesweiler sah ein Spieler der Heimmannschaft wegen Tätlichkeit zu Recht die Rote Karte, so dass wir die letzten 10 Minuten der ersten Hälfte in Überzahl Spielten, was man aber nicht wirklich merkte. Anfang der zweiten Hälfte hatte der Gastgeber die Chance nach einen sehr umstrittenen Elfmeter den Führungstreffer zu erzielen. Schwenke hatte aus kurzer Distanz den Ball an die Hand bekommen was man nicht pfeifen muss. Er hatte keine Möglichkeit hatte zu reagieren, außerdem war die Hand auch noch angelehnt. Franz Weiergans hielt den Elfer aber Klasse und sollte in diesem Spiel mit zum Matchwinner werden. Dann sah auch Mingers noch die gelb-rote Karte nach ca. 60 Minuten wegen gefährlichen Spiels. So war zumindest das Verhältnis mit 10 zu 10 Spielern wieder hergestellt. 5 Minuten später sah Seeliger ein Spieler von Baesweiler auch noch, wegen Tätlichkeit im eigenen Strafraum, die rote Karte. Den anschließende Elfmeter hielt Weiergans wieder, jedoch der Nachschuss war unhaltbar. So versuchten wir mit 8 Feld Spielern die langen Bälle auf Karduck, um zumindest hier einen Punkt zu holen. Dann war es auch Karduck, der nach einem Zuspiel von C. Barthel den Ball unhaltbar ins unterer Eck hämmerte. Nach einen Freistoß, in der 85. Minute, fiel das 3:2. Aus eigener Hälfte schlug er lang auf Karduck, dieser legte den Ball quer zu C.Barthel ab, der den Ball dann irgendwie ins Tor versenkte. Nach einem riesen Kraftakt siegte der SCB verdient. Weiergans hielt uns immer wieder durch tolle Paraden im Spiel und war der Schlüssel zum Erfolg. Auch wenn man sich zeitweise wegen des Verhaltens schämen musste, war ich am Ende stolz, dass die Mannschaft das Spiel so beendet hat. Weiter so!!!!


Dario Offenbroich


Laurenzberg II - Hertha Mariadorf II 8:0

An diesem Sonntag empfingen wir eine zusammengewürfelte 2te Mannschaft aus Mariadorf.
Mariadorf war nur mit 10 Mann Angereist wovon min. 8 Mann noch nie einen Fussballplatz bzw. einen Fussball gesehen haben.Und so Spielte sich alles in nur einer Hälfte ab. Ich werde mich an dieser Stelle ziemlich kurz fassen sonst Schwitze ich beim Schreiben des Spielberichts mehr wie bei dem Spiel selber. Wir haben 8 zu 0 gewonnen und unser Torwart und die Abwehr hatten nicht einen Zweikampf in diesem Spiel.Schade wird nur sein, das sich die Mannschaft aus Mariadorf wohl abmelden wird und die Punkte somit weg sein werden.

Nach diesen Sonntag ohne Schweiss sollten wir uns umso mehr auf das nächste Spiel gegen Baesweiler Konzentrieren. Diese Mannschaft scheint in dieser Liga zumindest bis jetzt ein Masstab zu sein. Mit 9 Punkten und 22 zu 1 Toren aus zwei Spielen! Wobei mann auch hier sagen muss das sie 18 Tore gegen Mariadorf die nur mit 7 Mann dort angetretten sind, geschossen haben.

Aufstellung:Weiergans,Offenbroich,Leuchter,Recker,Lehambre,Willhelm,Abels,Mingers,Urban,
Schwenke,Seeliger.

geschrieben Dario Offenbroich


SCB Laurenzberg II - GA Ofden II 1:2


Erste halbe Stunde verpennt, D.Recker setzt sehenswerten Schlusspunkt.

An diesem Donnerstag ging es für die 2te zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison nach Ofden. Zum Anfang der Partie machten die Ofdener auf den sehr schlechten Rasenplatz oder Kuhweide das spiel und setzte die Laurenzberger immer wieder unter Druck. Dann in der 15 minute nach einen durcheinander schaffte der SCB es nicht den Ball entscheident zu klären der dann vor den Füssen eines Ofdener landete der mit einen Starken Distanzschuss aus ca 18 meter einnetzte. Unverändert ging es weiter, die Ofdener hielten das Tempo hoch und versuchten direkt auf das 2 zu 0 zu spielen was aber meistens an unvermögen verpuffte. Dann wurde Laurenzberg mutiger und nahmen das Spiel in die Hand und setzte sich in der Ofdener Hälfte fest. Erst vergab Dennis Recker eine 100%ige Chance kurz danach war es Christopher Barthel der Frei stehend auf das Tor Köpfte.Gerade in der Phase wo wir das 1 zu 1 näher waren als Ofden das 2 zu null passierte genau dieses. Torwart Franz Weiergans rutschte nach einen Harmlosen Freistoss aus und der Ofdener Stürmer der als einzigster reagierte Köpfte das 2 zu 0 der gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete. Ab der zweiten Hälfte sah man ein völlig anderes Bild.Die Ofdener die nur noch mit 10 Mann wegen einer Gelb Roten Karte waren, verlagerten das Spiel nur noch auf die Abwehr. Laurenzberg rannte immer wieder gegen diese Mauer an und fand kein Mittel ein Tor zu schiessen. Dann war es Dennis Recker der nach tollen Zuspiel von Marcel Lehambre in der 87 min. den Ball sehenswert aus den Lauf über den Torwart lupft und und damit den Anschlusstreffer erziehlte. Dann hatte Recker in der 90 min. noch die Chance per Kopf den Ausgleich zu erziehlen scheiterte aber zum xten mal an den gut aufgelegten Torwart der mit seinen Paraden die drei punkte in Ofden hielt. Aufgrund der Dominanz in der Zweiten Hälfte wären hier wohl alle beteiligten mit einer Punkte-teilung zufrieden gewesen. Aber so schauen wir nach vorne versuchen bei dem nächsten Spiel gegen Mariadorf von der ersten Minute an wach zu sein und fahren dann mit sicherheit die ersten drei punkte ein!!!!

Aufstellung: Weiergans,Offenbroich(75min Zimmermann),S.Barthel,Fink,Wilhelm,
Recker,Seeliger,Schwenke,Lehambre,C.Barthel(46min.Abels),Karduck(46min.Urban).

geschrieben Dario Offenbroich